| Über Mich |
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| Geschrieben von: Tobias Stockreiter | |||||||||||||||||||||
| Dienstag, den 01. Januar 2008 um 00:00 Uhr | |||||||||||||||||||||
weiss ich auch nicht mehr so genau.
1997 war ich dann "endlich" mit der Grundschule fertig und es ging in die O-Stufe (Orientierungsstufe). Diese Schule war leider ein bisschen weiter weg, sodass ich mit dem Bus fahren musste. Ich war aber trotzdem innerhalb von 20-30 Minuten dort. Naja, dass war nur ein kleiner "unbedeutender" Schritt. ![]() Auch dort war ich dann 1999 raus. Von dort aus ging es weiter auf die Realschule bzw. Gesamtschule-Schinkel in Osnabrück. In diesem Jahre entdeckte ich auch mein Interesse zur Elektronik bzw. Funktechnik. Durch einen Zufall kam ich an einem CB-Funkgerät (Stabo XM-3500 - 40/12) ran und musste doch gleich mal ausprobieren ob es denn auch funktioniert. Eine "passende" Antenne gekauft (Magnetfußantenne), Gerät angeschlossen und los gelegt, d.h. die Mobilantenne in meinem Zimmer auf die Fensterbank gestellt und Funkgerät auf den Schreibtisch. Die ersten Tage war wenig und sogar keine Aktivität auf den Kanälen zu verzeichnen. Aber eines Abends, als ich mal länger auf war, waren da doch welche die sich unterhalten haben. Ich meldete mich rein und bekam auch eine Antwort. Nachher hat sich dann rausgestellt, dass diese "Funker" nicht weit von mir weg wohnten. Doch da dort noch einige Stationen waren die ich nicht hören konnte musste ich mir was anderes einfallen lassen. Also habe ich meine Sachen aus meinem Zimmer abgebaut und bin damit kurzer Hand auf den Dachboden gegangen. Das Funkgerät wieder auf einen Tisch und die Antenne an ein Dachfenster festgemacht. Dies ging dann bedeutent besser und ich konnte die anderen Stationen auch hören. Naja und wie das halt so ist, gibt es auch den Moment wo man sich sagt, man will noch weiter "raus" kommen und will eine größere Antenne haben. Also musste ich meine Eltern bequatschen, dass ich mir eine größere Antenne kaufen darf und auch aufstellen darf - Irgendwie erlaubten sie es mir dann und ich bekam meine erste "große" Antenne. Einen 1/2-Wellenstrahler aus Aluminium, welcher 5.50m lang war und auf dem Balkon aufgebaut wurde. Damit klappte es dann natürlich auch wieder bedeutend besser. Doch das genügte wieder nicht. Also musste wieder was anderes her. Und ich bequatschte wieder meine Eltern eine andere "bessere" Antenne aufbauen zu dürfen, sie willigten ein. Darauf hin kaufte ich mir eine Solarcon I-Max2000 ein 5/8-Strahler aus Fiberglas mit 7.20m länge und gleich dazu noch ein neues Rohr von 3m länge wo die Antenne drauf montiert wurde. Wie es halt so ist, klappte das auch sehr gut. Im Bereich DX konnte man damit sehr gute Erfolge erzielen. Nur soviel: Nord- und Südamerika, Groß-Britanien, fast ganz Europa, Türkei, diverse Teile vom Asiatischen Bereichs Rußlands, Afrika, Japan usw... Im Februar 2001 hörte ich dann von einem CB-Funker das erste Mal etwas vom Amateurfunk. Da es sich für mich sehr interessant anhörte und der jenige sowieso noch Leute gesucht hatte, die auch Amateurfunk machen wollen gab er mir eine kleine Diskette mit einem Lernprogramm für die Lizensprüfung zur Klasse 3. Als ich es mir durchlas dachte ich nur: "Oh mein Gott, das ist zu schwierig, das ist nichts für dich". Und habe die Diskette beiseite gelegt und stattdessen weiter CB-Funk gemacht. Doch als ich dann in den Sommerferien des Jahres 2001 mal ziemliche lange weile hatte und mal meine Disketten durchgesehen hatte fand ich die Diskette mit dem Lernprogramm wieder. Ich schaute sie mir erneut an und beim zweiten betrachten fand ich es gar nicht mehr so schwer und schaute sie mir weiter an. Nach knapp einer Stunde hatte ich dann die Diskette mit den über 300 Fragen zu Elektronik, Betrieb und Gesetzeskunde durch. Daraufhin beschloß ich die Prüfung für die Amateurfunk-Klasse 3 zumachen. Ich ging zu meinen Eltern und sagte es ihnen. Nachdem alles soweit mit meinen Eltern geklärt war meldete ich mich zur Prüfung bei der RegTP in Bremen an. Ich hatte 19 Tage Zeit mir die Fragen durchzulesen und zu können. Ich habe die ersten 3 Tage nur vor dem Computer gesessen und die Fragen gelernt. Nach diesen 3 Tagen fühlte ich mich fit für die Prüfung, hatte aber noch 16 Tage Zeit, also hab ich das Lernen ein wenig eingeschränkt, ich habe jetzt 2-3mal am Tag die ganzen Fragen durchgearbeitet - Das reichte letztendlich auch... Am 30. Juli 2001 war es dann soweit. Ich fuhr früh morgens mit meiner Mutter hoch nach Bremen, wir kamen gut durch, die Autobahn war frei und alles lief gut. Doch als wir da waren hatte ich noch knapp 2 Stunden Zeit bis es los ging. Als diese 2 Stunden endlich rumwaren ging es los. Die Prüfer ruften mich und noch 5 andere zu sich in einem Raum, sie erklärten uns das wichtigste und wir durften anfangen. Der erste Prüfungsteil war "Technik" - Nach ca. 2-3 Minuten war ich mit den 20 Fragen durch die bei der Prüfung von den 300 gestellt wurden. Die anderen kamen nach ca. 15-30 Minuten wieder raus aus dem Raum und ich fühlte mich komisch weil ich so schnell fertig war. Insgesamt hat man 45 Minuten für den Testbereich "Technik" Zeit. Dann ging es weiter, nach 15 Minuten Pause gingen wir wieder in den Raum und es ging an den Prüfungsteil "Betrieb". Dort war ich auch nach 2-3 Minuten wieder fertig und bin aus den Raum gangen. Wieder 20-30 Minuten später kamen die anderen 5 raus, für diesen Prüfungsteil hat mal ebenfalls 45 Minuten Zeit. Ungefähr nach 15-20 Minuten ging es dann wieder weiter, diesmal an den Prüfungsteil "Gesetzeskunde" - Mit diesem war ich dann wiederum nach 2-3 Minuten fertig und ging raus. Wie die anderen 2 male kamen die anderen nach 15-20 Minuten auch raus. Dafür hatte man "nur" 30 Minuten Zeit. Da ich immer schon sehr früh raus kamen und die anderen nicht, mache ich mir Gedanken ob ich nicht vielleicht schon ziemlich viel falsch haben könnte!? - Aber nun, ich musste warten. Nach Ablauf von 15 Minuten kamen dann die Prüfer und holten uns in den Raum um und das Ergebnis mitzuteilen. Sie sagten: "So, wir haben eine gute Nachricht... Jeder hat es geschafft!" Sie gaben uns unsere Lizensurkunden und teilten und unser erreichten Punkte mit. So, nun sind wir aber weit davon abgekommen wie es auf der Realschule in der 7. Klasse weiter ging. Als erstes, kam ich in eine komplett neuen Klasse wo ich niemanden kannte, doch das ging auch anderen so und man freundete sich an. Meine Zensuren waren eigentlich immer ganz gut, so dass ich nun bis in das 10. Schuljahr gekommen bin ohne zu wiederholen. Ach ja, nochmal zurück: Im September 2001 machte ich mein 3 Wochen "langes" Praktikum bei der DB (Deutsche Bahn/Die Bahn) als Mechatroniker bzw. Kommunikationselektroniker. Ich hatte verschiedene Stellen zur Auswahl wo ich meine Praktikum machen wollte/konnte, wie z.B. bei der Bundeswehr in Meppen als Kommunikationselektroniker Fachrichtung Funktechnik. Nunja, ich habe mich letztendlich für die DB entschieden. Also ich muss sagen, das Praktikum war klasse. Das einzigste was während der Zeit genervt hatte, war das tägliche Praktikumsprotokoll welches ich für die Schule schreiben mussten. Aber das hatte ich auch überstanden. Nach dem Praktikum war ich mir sicher, dass der Mechatroniker der Beruf für mich ist. Darauf hin habe ich mich im Jahre 2002 bei verschiedenen Firmen für einen Ausbildungsplatz als Mechatroniker beworben, welchen ich auch bekommen habe. Danach habe ich von August 2003 bis zum 24.01.2007 meine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma KM Europa Metal AG in Osnabrück gemacht. Nach der Ausbildung war ich für 9 Monate als Münzen-Wäscher bei der KME Germany AG in der Münzerei tätig. Seit dem 15. Oktober 2007 Arbeite ich nun als Maschinenschlosser in der Walzwerks-Instandhaltung bei der KME Germany AG. |
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. November 2009 um 15:30 Uhr |